Heimelige Abe 28./29. Januar 2017

 

„Jahr y, Jahr us“- eine singende, juchzende, tanzende Zeitreise durch wunderschöne Erinnerungen, Herzträume und ein gelungenes Laientheater!

 

Die Trachtengruppe Muri – Gümligen hat am Samstag und Sonntag ihren „Heimelige Abe“ durchgeführt. Unter der Leitung von Michael Lehner eröffnete der Chor mit dem Lied „Waldandacht“ das spannende und abwechslungsreiche Programm. Mit Feuereifer schritten, hüpften, drehten sich die Kinder zu "lüpfigen" Tänzen, welche von Sara Spycher, Fiona Gautschi und Marie-Lou Pasquier angesagt wurden. Alle waren konzentriert dabei und liessen das Publikum immer wieder lachen und schmunzeln.

 

„Jahr y, Jahr us“ hiess das Motto, nach welchem Anita Zimmermann, Vreni Laager die Tänze und Michael Lehner die Lieder der Erwachsenen ausgewählt hatten. Mit Rhythmus und Schwung tanzten die Trachtenleute von der „Patronetäsche“ via „Mariella-Walzer“, „Bavanía“ hin zum „Es Energieschübli“ und "Schründler“. Musikalisch begleitet wurden sie von der Ländlerkapelle "Echo vom Napf". Die stimmigen Lieder wie „Johr y, Johr us“, „Chante en mon coeur“, „Barbara" und „Heimlig isch dr Summer gange“ beschrieben dazwischen die eindrücklichen Erlebnisse in Natur und Herzensdingen. Gekonnt und mit witzigen Ideen gestaltete die Präsidentin Therese Aeschbacher mit den Trachtenmädchen/-frauen die Übergänge und liess die Zeitreise durch wunderschöne Erinnerungen und Herzträume zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

 

Unter der Regie von Barbara Scheidegger brillierten sechs Laienschauspieler(-innen) mit dem Theater „Durestarte und abhebe“. Es muss hoch und hehr zugegangen sein bei den sechs Gästen im Personalhaus des Motels Robasaco. Landwirt Hans (Ueli Zimmermann), Krankenpflegerin Heidi (Annemarie Stettler),  Dachdecker Peter (Bruno Klaus), Raumpflegerin Susi (Franziska Engel), Dauer - Student Dieter (Daniel Messer) und Telefonistin Vanessa (Lisha Küchler) haben bei einem Wettbewerb den 1. Preis  gewonnen. Versprochen war eine Ferienwoche in einem Erstklass-Hotel. Auf die Hiobsbotschaft, dass aus Kostengründen im Personalhaus gewohnt werden müsse und das Personal in den Ferien sei, reagierten alle anders. Bald war der Sündenbock gefunden. Dieter, der exzentrische Student, wurde die Zielscheibe sämtlicher Attacken. Nach Hause wollte niemand und so raufte man sich wohl oder übel zusammen. Bis schliesslich der wahre Grund gefunden wurde, passierten unglaubliche Sachen.

 

Vor und nach dem Programm konnten sich die Gäste mit Kulinarischem verwöhnen lassen. Eine schöne Tombola und Tanz mit der Ländlerkapelle "Echo vom Napf“ rundeten die Veranstaltungen ab.